Spielmannszug Jever e.V. gegründet 1951
Willkommen beim
Chronik des Spielmannszuges Jever e.V. So stand es im Jeverschen Wochenblatt geschrieben:
Vorwort: Der oben genannte Tambourmajor war natürlich Willy Rutz, der den Spielmannszug zum Leben verhalf. Er setzte mit seinen ausgezeichneten Kenntnissen als Tambourmajor des Spielmannszuges des Fliegerhorstes Jever der ehemaligen Wehrmacht den Grundstein für unseren heute noch bestehenden Spielmannszug. Seit Bestehen unseres Spielmannszuges hatten wir in den vergangenen fast 60 Jahren lediglich 3 Vorsitzende und 3 Tambourmajor/innen, nämlich
Willy Rutz (+ 12.12.1974) (Vorsitzender u. Tambourmajor 1951 - 1972)
Bernd Schwarzstein (+ 25.09.2005) (Vorsitzender u. Tambourmajor 1972 - 1987)
Dieter Cassens 2. Vorsitzender (1972 - 1987) / Geschäftsführer seit 1972 bis laufend / 1. Vorsitzender seit 1987 - laufend /
Christa Schmoll stv. Tombourmajorin seit 1985 / 2. Vorsitzende und 1. Tambourmajorin seit 1987 - laufend
die die Geschicke des Spielmannszuges Jever leiteten bzw. noch leiten. Hieran läßt sich leicht ableiten, daß sich immer nur Idealisten für die Belange des Zuges eingesetzt haben, die aber auch von den Mitgliedern anerkannt und in vollem Umfange unterstützt wurden. In der folgenden Chronik sollen aber auch die Mitglieder namentlich genannt werden, die „ihre Vorsitzenden" mit Rat aber vor allen Dingen mit aktiver Schaffenskraft unterstützt haben. 11.11.1951 - 14.11.1972 Am 11. November 1951 gründete sich auf Initiative von Hermann Engelbarts die Jungschützenkompanie zum zweiten Mal. Gleichzeitig regte er die Gründung eines Spielmannszuges (SpZ) an, und schon am ersten Abend meldeten sich so viele interessierte Personen zur Ausbildung zum Spielmann, daß bald an die Arbeit gegangen werden konnte. Der schon vielen Jeveranern vom ehemaligen Musikkorps der Luftwaffe in Jever bekannte Tambourmajor (TM) Wilhelm Rutz übernahm die ersten Gehversuche mit den damaligen Jungschützen. Es folgte eine Zeit eiserner Übung, die von W. Rutz und den alten Spielleuten Gerhard Ihben und Georg Dreyer durchgeführt wurde, so dass der SpZ nach dreimonatiger Ausbildung zum ersten Mal an die Öffentlichkeit treten konnte. Seine "Premiere" fand in Esens statt.
Erster öffentlicher Auftritt in Esens Anfang Juli 1952
Schützenfest 1959
1959 Höhe Haus der Getreuen in Jever (Dieter mit blauer Pudelmütze)
Erster Auftritt des im Aug. 1959 gegr. Jugendspielmannszuges
Vereinswirt Heinrich Janssen präsentiert in seinem "Weißes Roß" die Pokale des Spielmannszuges. Das "Weiße Roß" in der Blauen Straße/Ecke B 210 alt (heute ein Wohnhaus) war vom 1951 bis 1975 unser Vereinslokal.
Konzert im Jahre 1959 vor dem Schloss (Treffen der Vertriebenen) (links außen im weißen Hemd Dieter Cassens)
Nach den ersten Ausmärschen meldeten sich weitere erfahrene Spielleute, mit denen sich dann die ersten Erfolge bei Wettstreiten einstellten. Aber auch in Jever fanden in dieser Zeit bereits Wettstreite statt, so das "Internationale Treffen für Spielmanns- und Musikzüge" im Jahre 1957 und die "Musik der Nationen" im Jahre 1958. Der Spielmannszug bestand aus 18 bis 28 Mitgliedern. In diesem Rahmen müssen jedoch auch die Namen genannt werden, die aktiv am Aufbau und am Bestehen des SpZ mitgewirkt haben. Es sind dieses: Willy Rutz, Hermann Engelbarts und Gerhard Ihben; die Geschäfte führte August Kruse, der auch die Organisation der Musikfeste übernahm. In den Jahren 1955 bis 1958 stand der SpZ unter der Leitung von Gerhard Ihben. Die Schützenbrüder Hermann Taddicken und Willi Köhler betreuten weiterhin den SpZ.
Spielmannszug Jever im Juli 1961
Jugendspielmannszug Jever im Juli 1961
Spielmannszug und Jugendspielmannszug Jever im Juli 1961
Im August 1959 wurde dann eine Jugendgruppe ins Leben gerufen, die damals ihren ersten Auftritt beim Blütenfest in Wiesmoor hatte. Dieser damalige Jugendspielmannszug (JSpZ) hatte 23 Mitglieder. Die Ausbildung erfolgte in sehr kurzer Zeit unter der Leitung von Willy Rutz. TM des JSpZ war Hartwig Harms später Dieter Meier. Meinhard Ahlfs betreute diese Jugendschar mit den kurzen schwarzen Hosen, weißen Hemden und blauen Schiffchen. Aus finanziellen Gründen konnte dieser JSpZ jedoch nur bis 1963 in seiner Eigen- ständigkeit bestehen bleiben. Ein Teil dieser Jugendlichen wurden in den alten SpZ übernommen, so daß auch dieser wieder aufgefüllt werden konnte. Aus gesundheitlichen Gründen gab Willy Rutz im Herbst 1971 den Tambourstab an Bernd Schwarzstein weiter. Der verdiente W. Rutz wurde zum Ehrentambourmajor ernannt. Durch eine intensive Mitgliederwerbung konnte der SpZ in der bisherigen Stärke weiter bestehen bleiben. In dem Vorstand des SpZ waren ab 1960 Heinrich Kißler als Kassierer und Richard Kemmereit als Vergnügungsleiter. Willy Rutz legt seine Ämter nieder / Ein neuer Vorstand kommt ab 15.11.1972 Aus Altersgründen stellte Vorsitzender Willy Rutz, nachdem er bereits seinem Nachfolger Bernd Schwarzstein im Jahre 1971 aus gesundheitlichen Gründen die stellvertrende Stabführung übergeben hatte, seine Ämter zur Verfügung. Willy Rutz wurde auf einstimmigen Beschluss der aktiven Spielleute zum Ehrentambourmajor ernannt. Willy verstarb am 12. Dez. 1974 im Alter von nur 59 Jahren. Aufgrund dieser Chronik wird er unauslöschlich immer in unserer guten Erinnerung bleiben. Mit der Wahl am 15.11.1972 setzten sich dann Bernd Schwarzstein als 1. Vorsitzender und Tambourmajor sowie Dieter Cassens als 2. Vorsitzender und Geschäftsführer an die Spitze des Spielmannszuges. Beide sind aus der im Jahre 1959 gegründeten Jugendgruppe hervorgetreten. Der am 03.10.1977 als aktiver Spielmann in den SpZ eingetretene Erik Reck übernahm am 12.02.1980 von Heinrich Kißler den Vorstandsposten des Schatzmeisters.
Die erste Maßnahme dieser neuen Führung war es, für den SpZ eine Satzung zu entwerfen, die dann die Mitgliederversammlung einstimmig beschloß. Aufgrund dieser neuen Satzung wählten die Spielleute erstmalig in der Vereinsgeschichte einen kompletten Vorstand. Auf Initiative eines Mädchens wurde der bis dahin nur aus Männern bestehende SpZ im Jahr 1974 zur Gründung eines JSpZ mit Mädchen nd Jungen angeregt. Eine riesengroße Freude war es, als sich am ersten Übungsabend 40 Mädchen und Jungen einfanden, um am Vereinsleben des SpZ teilzunehmen; alle mußten nun allerdings auch mit Instrumenten ausgerüstet werden. Die damals auftretende große finanzielle Belastung konnten aus den Mitteln des SpZ und zahlreichen Spenden behoben werden, allerdings erfolgte die Ausstattung der Jugendlichen zunächst nur mit Querflöten. Die Ausbildung erfolgte dann sofort von Willy Rutz, Bernd Schwarzstein, Dieter Cassens, Heinrich Saebens, Jonny Zimmer und Richard Kemmereit sowie mit Unterstützung weiterer „alter Hasen". Die erste sichtbare Änderung an der Uniform des SpZ ergab sich zum Schützenfest in Jever 1973. Bei warmer Witterung blieb die Schützenjacke, der Hut und die Krawatte zu Hause. Die Spielleute präsentierten sich fortan in einer „Sommeruniform" mit einheitlichen weißen ½-Arm Hemden. Diese Hemden wurden bestückt mit Schulterstücken und dem Emblem des SpZ. Diese Sommeruniform fand bei anderen SpZ schnell Nachahmer.
Im Jahre 1975 konnten dann bereits zu den Ausmärschen des SpZ eine Anzahl von Jugendlichen mitgenommen werden, die bereits einige Märsche beherrschten. Durch den Erlös des Altstadtfestes in Jever im Jahre 1975 und weiterer Spenden konnte der JSpZ vollständig mit Instrumenten und Uniformen ausgerüstet werden. Im Winterhalbjahr wurde wieder fleißig geübt, so daß der JSpZ unter der Leitung von Monika Saebens erstmals zum Karneval der Handwerksgesellen im Frühjahr 1976 auftrat. Nach M. Saebens stand Gisela Golz als TM dem JSpZ vor. Es folgten auch hier eine große Anzahl von Auftritten, bis eine Zusammenführung des Senioren- und Jugendzuges im Jahre 1978 erfolgte. In dieser Zeit hatte der SpZ 60 bis 80 Spielleute.
Unter Mitwirkung von einem großen Teil der auch in diesem Jahr teilnehmenden Spielmannszüge fand dann im September 1976 anläßlich des 25jährigen Bestehens das 3. Internationale Musikfest statt. Es folgten von nun an alle 5 Jahre anläßlich der Geburtstage des Spielmannszuges Musikfeste in einem größeren Rahmen. Das Jahr 1978 brachte den Rekord von 65 Ausmärschen und Veranstaltungen mit sich, außerdem führten die Spielleute im Oktober dieses Jahres den ersten Altpapiersammeltransport durch. Das Sammeln von Altpapier ist zum einen ein Beitrag zum Umweltschutz, bedeutet aber auch ein finanzielles Standbein des Spielmannszuges. Seit Okt. 1978 wurden insgesamt 1.964 to Altpapier vom Spielmannszug gesammelt. Ab 1988 standen sändig zwei Altpapiersammelcontainer auf der alten Schützenfestwiese an der Schützenhofstraße, die dann im Frühjahr 2001 ins Gewerbegebiet (Nähe Zentralkläranlage) umgesiedelt wurden. Weitere vier jährliche Sammelfahrten im jeverschen Stadtgebiet ergänzen die Sammlungen. Im Jahre 1980 erhielt der SpZ seine erste Standarte, die nun zu fast allen Ausmärschen mitgeführt werden sollte. Diese Standarte fertigte in Handarbeit die damalige aktive Spielerin Heidi Torbeck. Heute hat diese Standarte einen Ehrenplatz im Vereinslokal „OASE".
Hier folgen noch einige Fotos aus der Zeit von Bernd Schwarzstein mit entsprechenden Erklärungen:
Dieses Bild (links) hat einen Seltenheitswert, denn wir haben für die internationalen, nationalen und hiesigen Führungskräfte der Luftwaffe auf dem Fliegerhorst Upjever vor dem OffzHeim am 13.04.1984 aufgespielt. Tambourmajor Bernd Schwarzstein erhält eine Erinnerungs- plakette für den Spielmannszug Jever, die heute noch in einem unserer Pokalschränken aushängt. Von links: Inspekteuer der Luftwaffe, Generalleutnant (GenLt) Eimler, Commander Air Command Canadian Forces GenLt Manson, Kommodore JaboG 38 Upjever, Oberst Ochsenkühn, stv. Kommodore JaboG 38 Upjever, Oberstleutnant Göbel, Tambourmajor Spielmannszug Jever, Bernd Schwarzstein.
Vorsitzender und Tambourmajor Bernd Schwarzstein legt seine Ämter nieder / Ein neuer Vorstand kommt ab 05.07.1987 Aus beruflichen Gründen verlegte Bernd Schwarzstein im Jahre 1987 seinen Lebensmittelpunkt nach Oldenburg. Seine Vereinsfunktionen gab er an den Verein zurück. Neuwahlen waren angesagt. Durch die Wahl in der Mitgliederversammlung stehen dem SpZ seit dem 05.07.1987 folgende Spielleute als Vorstand zur Verfügung: 1. Vorsitzender und Geschäftsführer Dieter Cassens, 2. Vorsitzende und Tambourmajorin Christa Schmoll, Schatzmeister Erik Reck. Alle 3 Vorstandsmitglieder hatten schon vor dieser Wahl im Vorstand mitgewirkt, so dass sie bereits über ein großes Erfahrungswissen verfügten.    Das erste Gruppenfoto mit dem neuen Vorstand im Herbst 1987 
Erik Reck legte am 01. April 2009 nach fast 25-jähr. Tätigkeit sein Amt als Schatzmeister nieder. Erik Reck hat seine Aufgabe immer zur vollsten Zufriedenheit des Vorstandes und der Mitglieder erledigt. Ralf Doden übernahm am 01. April 2009 die Funktion des Schatzmeisters. Zu diesem Zeitpunkt wirkte er bereits seit 19 Jahren als aktives Mitglied im Spielmannszug Jever mit. Mit Übernahme der Kassengeschäfte begann für den Spielmannszug Jever eine neue Ära der Kassenführung. Die Kassenverwaltung wurde konsequent von der manuellen Bearbeitung auf die EDV-Bearbeitung umgesetzt. Es wurde von Ralf Doden ein umfangreiches EDV-Kassenbuch mit vielen Einzelkonten erarbeitet. Die Einzelkonten wurden immer wieder dem Bedarf angepasst, so dass derzeitig gesagt werden kann, besser geht es nicht. Seit 2012 gibt es zu den Jahreshauptversammlungen eine krative PowerPoint-Präsentation, die von Ralf Doden initiiert wurde. Am 03. März 2017 legte Ralf Doden nach 8-jähr. Tätigkeit sein Amt nieder. Kerstin Rosenau übernahm am 03. März 2017 durch einstimmigen Beschluss der Jahreshauptversammlung das Amt der Schatzmeisterin. Zu diesem Zeitpunkt wirkte sie bereits seit 32 Jahren als aktives Mitglied im Spielmannszug Jever mit. Wie im Vorwort ausgeführt, hatte bzw. hat auch dieser Vorstand viele Ideen, die nun zum Wohle und zur Weiterentwicklung des Vereins umgesetzt werden sollten. Im Jahre 1989 nahm der SpZ an zwei Theaterstücken teil, zum einen bei der Niederdeutschen Bühne Jever in dem Stück „Besök ut de Stadt" in der Aula am Dannhalm, und zum anderen beim Festspielförderkreis in dem Stück „Der Barbier von Jever" vor dem Schloß. Hier ist erwähnenswert, daß sich alle Bartträger von ihrer Zierde trennen mußten. Der von unserem Gründungs- u. Ehrenmitglied Richard Kemmereit (+) komponierte Marsch „Gruß aus Jever", wurde während der 10 Vorstellungen einem großen Publikum erstmals öffentlich vorgestellt. Im Dez. 1989 erfolgte die Eintragung des Spielmannszuges Jever in das Vereinsregister beim Amtsgericht Jever. Er erhielt hiermit die Eigenschaft einer juristischen Person des Privatrechts. Der Zusatz „e.V." wird dem Vereinsnamen hinzugefügt. Die ersten Versuche aus dem Jahre 1986, Märsche nicht mehr nach der Grifftabelle, sondern nach Noten einzustudieren, griff der neue Vorstand erneut auf, und setzte dieses Vorhaben konsequent um. Diese Anfangszeit der für uns neuen Übungsmethode wurde allerdings nicht von allen jugendlichen Spielleuten mit Freude aufgenommen. Es kam zu Austritten. Mittlerweile sind wir jedoch in der Lage, nach einer Zeit von maximal 4 Übungsstunden die vorgegebenen Märsche korrekt vom Notenblatt abzuspielen. Die Musikanten erhalten nun die Aufgabe, diese Märsche dergestalt zu lernen, daß sie sie auf der Straße oder im Standkonzert auswendig darbringen können. Notenständer werden von uns nicht akzeptiert. Bedingt durch die Notenlehre werden nunmehr viele Märsche mit der 1. und 2. Sopran-, der Alt- und Diskantstimme dargeboten. Im April 1990 unternahm der SpZ seine erste 10-tägige Vereinsreise nach Salou/Spanien. Es sollten ab jetzt alle 2 Jahre weitere erlebnisreiche Vereinsreisen folgen. Hier wird auch auf das Schlußwort verwiesen.
Der Spielmannszug Jever nahm Aufstellung zum Gruppenfoto vor dem Rathaus Jever am 02. Juni 1991.
Ganz besonders stolz sind wir auf den Fotografen, nämlich unserem Ehrenmitglied Hugo Rase. (*17.12.1910 - +19.07.1995)
Spielmannszug Jever mit neuen Mützen 29.02.1992
Konzert auf der Fischerbastei in Budapest 1992
Städtepartnerschaft "Treffen der Zerbster und Jeveraner" 1994 auf dem Alter Markt in Jever
Im Rahmen der Städtepartnerschaft Jever/Zerbst (Sachsen-Anhalt), die sich am 28.07.1990 begründete, wurde vom SpZ auch gleichzeitig eine Partnerschaft mit dem dortigen SpZ Lindau/Zerbst eingegangen. Viele gegenseitige Besuche haben mittlerweile eine gute freundschaftliche Basis geschaffen. Ende Juli 2000 konnte das „10jährige" Bestehen dieser Partnerschaft im Rahmen des Heimatfestes in Zerbst gebührend gefeiert werden. Geschäftsführer Dieter Cassens ist immer an der neuesten Bürotechnik interessiert. So ist es nicht verwunderlich, daß die Verwaltung des Vereins seit 1992 über einen Computer geregelt wird. Zunächst erfolgte die Administration auf einem „Amiga 500", der dann 1996 durch einen „486" ersetzt wurde. Die EDV-Technik wird immer wieder den neuesten Errungenschaften angepaßt. Heute verfügt der SpZ über eine ausgereifte EDV-Anlage mit einem umfangreichen Equipment. Seit dem 06.11.2000 präsentiert sich der SpZ im Internet. Wissenswertes und Aktuelles kann jederzeit von der vereinseigenen Homepage unter „spielmannszug-jever.de" abgefragt werden. Die Email-Adresse lautet: „webmaster@spielmannszug-jever. de". Der erste zaghafte Versuch, das äußere Erscheinigungsbild des SpZ zu verändern, indem sich der Verein für alle aktiven Spielleute eine neue Kopfbedeckung in Mützenform anschaffte, traf nicht ganz den Geschmack der Spielleute und Freunde. Der erste Auftritt mit dieser „neuen Mütze" erfolgte am 29.02.1992 zum Karneval in Jever. Der bisherige Laufbahnhöhepunkt der Tambourmajorin Christa Schmoll war mit Sicherheit die Teilnahme beim Wettstreit in Leer im Mai 1992. Sie errang unter 42 Mitbewerber/innen mit nur ½ Punkt Unterschied den 2. Platz. Dieses Ergebnis unterstreicht auch ihre heutige Leistungsfähigkeit. Zum Schützenfest in Sande im Mai 1993 präsentierte sich der SpZ erstmalig mit weißen Trommeln und weißer Pauke. Am 29. Januar 1994 zeigte sich der SpZ in einem total neuen Outfit. Die bisherigen Schützenuniformen wurden abgelegt und durch elegante 2-reihige Musikerjacken in einem „Jever-Blau" ersetzt. Die weiblichen Spielleute und die männlichen Spielleute unter 16 Jahre erhielten Schiffchen, die männlichen Spielleute ab 16 Jahre neu konzipierte Mützen zur Uniform.
Bürgermeister Siegfried Harms gratuliert den Spielleuten zum neuen Outfit
(Diese Seite wurde zuletzt am 18. April 2017 geändert)